Meine Materialien

Die von mir in den verwendeten Materialien erstelle ich überwiegend selbst oder ich greife auf Hilfsmittel zurück, die einen "freien" Charakter haben, also vielseitig einsetzbar sind.

Dies liegt vor allem daran, dass ein großer Teil der Trainingsmaterialien, welche sich auf dem Markt befinden, einem zu starken Schema des Richtig-Einsetzens folgen und somit meiner Meinung nach für das Training lese-rechtschreibschwacher Schülerinnen und Schüler suboptimal geeignet ist. Ein nicht automatisiertes Wortbild lässt sich eben am besten über das Schreiben des gesamten Wortes trainieren.

 

Lehrermarktplatz

https://lehrermarktplatz.de/autor/11909/diana

 

Hier finden Sie eine Auswahl an Materialien meiner Trainingsstunden.

 


Lesetraining

Die Lesekarten, welche im A5- oder A6-Format ausgedruckt und bei Bedarf laminiert werden können, bieten eine gute Möglichkeit für das tägliche Lesetraining zuhause. 

Begonnen wird mit den Silbenkarten. An jedem (Wochen-) Tag in der Woche werden die Silben einer Karte für 10 Minuten immer wieder laut gelesen. Am fünften Tag werden die gesamten Karten der letzten Woche laut gelesen. Das Schema wiederholt sich mit den Lesekarten der einsilbigen Wörter, den Lesekarten der Prä- und Suffixe und den Silbenkarten der Verben.

 

 

Bei kontinuierlicher Umsetzung dieser Methode wird sich die Leseleistung schon nach kurzer Zeit verbessern! 

 

Das Lesetraining sollte auf keinen Fallen nach den ersten Erfolgen abgebrochen werden!

Ich habe schon oft erlebt, dass Kinder die Karten nach kurzer Zeit auswendig können. Diese Merkleistung ist jedoch nicht gleichzusetzen mit der Automatisierung eines Wortbildes - dieser Prozess braucht viel Zeit und Ausdauer!

 

Insgesamt besteht das Lesetraining aus etwa 600 Lesekarten - umfasst also etwa 2 Jahre.

 

Dass diese zeitliche Angabe zunächst eine abschreckende Wirkung hat, dessen bin ich mir bewusst! Insbesondere für Ihr Kind klingen 2 Jahre wie die Ewigkeit! Ich möchte Sie jedoch ermutigen Vertrauen zu haben in die mächtigen Wörter des Lernens: Kontinuität und Wiederholung. Programme, die schnelle und einfache Lösungen für komplexe Probleme versprechen, sollten grundsätzlich kritisch betrachtet werden!

 

Damit die aufgewendete Zeit nicht zur täglichen Belastung wird, empfehle ich eine feste Einbindung in den Tagesablauf. Lassen Sie sich die Karten beispielsweise nach dem Abendessen vorlesen, während Sie noch 10 Minuten gemütlich beisammen sitzen. Oder erweitern Sie das Ritual des Zähneputzens, so dass Ihr Kind 5 Minuten liest, 3 Minuten putzt und anschließend noch einmal 5 Minuten liest. Diese Regelmäßigkeiten machen den Alltag auch aus der Sicht Ihres Kindes planbarer und übersichtlich - Diskussionen und Streitigkeiten können so abgemildert werden. Haben neue Handlungsstrukturen es erst einmal geschafft sich zu Ritualen zu entwickeln, so werden sie als selbstverständlich empfunden und können dann sogar Spaß machen! Viel Erfolg dabei!