"Marburg liest mit dir" - ein neues Format entsteht

Die Vorbereitungen zum Auftakt von "Marburg liest mit dir" sind in vollem Gange!

 

Zum Marburger Frühling gab es auch in der Galerie JPG einiges zu sehen und zu erleben:

 

Am Samstag eröffneten die beiden Ausstellungen Mexican Dream und Stream von Penelope Richardson und Ralf Tietz mit vielseitigem Begleitprogramm.

 

Das Wetter hätte die Stimmung am Sonntag nicht besser unterstreichen können - leuchtend, herzlich und entspannt! So fügten sich das Angebot kulinarischer Spezialitäten aus den Kräutern des heimischen Gartens oder der Informationstand für die homöopathische Hausapotheke perfekt in das Konzept JPG / Rohrbeck, welches Kunst und Kultur auf vielen und vor allem immer neuen Ebenen verbindet.

 

Ein Eulenteppich ziert die Promenade inmitten des Weidenhäuser Flohmarktes. 

 

Das Banner hängt und die Botschaft ist für alle sichtbar: Ein Schritt nach dem anderen. Ich helfe dir dabei!

Die Lektüre liegt aus, die Sitzkissen sind zum Nehmen bereit und in die Straße ist voll von Eltern, Kindern, Interessierten, Neugierigen und Suchenden.

 

Und die Bücher tun das, was sie am besten können - ihren Zauber entfalten, sich still und heimlich in Kinderhände legen und den Weg in andere Welten eröffnen! 

 

"Marburg liest mit dir" ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Galerie JPG.

 

Was unterscheidet "Marburg liest mit dir" von anderen Lese- bzw. Vorleserunden?

 

Unser Projekt stellt das gemeinsame Lesen in den Fokus! Zuhörer werden zu aktiven Lesern, Träumer werden zu wilden Abenteurern und die Schweigsamen dürfen laut werden!

Das Konzept von "Marburg liest mit dir" erlaubt es jedem, Teil der Geschichte zu werden. Getreu dem Motto: Jeder kann, keiner muss!

Für Kinder stellt das laute Vorlesen oft eine größere Hürde dar, als uns Erwachsenen bewusst ist. Hier spielen Faktoren wie Lesekompetenz, Selbstvertrauen und Übung eine sehr große Rolle. Kinder, die beim Lesen schnell erschöpfen, empfinden es daher als Erleichterung, das Buch jederzeit weitergeben zu können, während das stolze Gefühl bleibt, sich in einer Gruppe in den Mittelpunkt getraut zu haben. Dicke Bücher und viele Seiten mit kleiner Schrift, die bisher mehr abgeschreckt als Interesse geweckt haben, werden so spielend und vor allem gemeinsam gemeistert. Scham und Angst weichen dem Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben. Immer wieder eingelegte Pausen, um gemeinsam über die Geschichte und ihre Charaktere zu sprechen, fördern zusätzlich die Basiskompetenzen Lese- und Textverständnis.